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Zertifizierung/Auszeichnungen

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Seezeichen Juist

Architektur: Droste Droste & Urban Architektengesellschaft

mbH, Oldenburg

Tragwerk: Gruppe Ingenieurbau Jürgen Hellmann GmbH,

Oldenburg

Stahlbau: Stahl- und Metallbau Ihnen GmbH & Co. oHg, Aurich

Bauherr: Inselgemeinde Juist

 

Der Hafen in Juist ist der Umschlagplatz für die gesamte Ver- und Entsorgung der Insel. Mit dem Um- und Neubau hat er am Ende der Seebrücke ein weithin sichtbares Seezeichen erhalten, das als Wahrzeichen und Architekturplastik ganzjährig nutzbar und erlebbar ist. Besucher können die frei zugängliche Ebene auf Höhe der Mole oder die Decks auf den ersten beiden Ebenen betreten, die Aussicht genießen, Abreisenden hinterher sehen und Ankommende begrüßen. Zugleich birgt das Seezeichen technische Einrichtungen, eine Wetterstation, das nautische Signalfeuer und Rettungsgerät. Das zu 95 Prozent aus Stahl bestehende Seezeichen wurde auf einem Hafenpier in Emden aufgebaut und mit allen Ausbauteilen wie Holzbohlenwänden, Treppen, Böden, Geländern und Schiebetüren versehen. Nach Fertigstellung wurde es verschifft und bei Ebbe von einem Schwimm-Ponton aus aufgestellt. Die aufwendige Tragstruktur wurde auf einer acht mal acht Meter großen Betonplatte verankert. Gegen die aggressive Salzwasserumgebung ist der Stahlbau durch Feuerverzinkung mit anschließender Komplettlackierung geschützt.